EGMR bremst Überwachung privater E-Mails im Büro

Frau sitzt an ihrem Arbeitsplatz vor ihrem Laptop

Der Arbeitgeber darf private E-Mails seiner Beschäftigten am Arbeitsplatz nur eingeschränkt überwachen. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gilt auch dann, wenn private Mails am Arbeitsplatz verboten sind. Der Staat muss das Recht auf Privatsphäre auch gegenüber dem Arbeitgeber schützen – so der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). „EGMR bremst Überwachung privater E-Mails im Büro“ weiterlesen

7 Fragen zum Kopftuch am Arbeitsplatz

Frau mit Kopftuch am Arbeitsplatz

Der Spagat zwischen Glaube und Job gelingt nicht immer. Deutlich zeigt dies die neueste Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die einer Rechtsreferendarin das Tragen des Kopftuchs im Dienst untersagt. Muslimas geraten immer wieder in Konflikt mit dem Arbeitgeber. Der EuGH gesteht Arbeitgebern unter bestimmten Voraussetzungen entsprechende Verbote zu. „7 Fragen zum Kopftuch am Arbeitsplatz“ weiterlesen

Fragen für den Wirtschaftsausschuss oder Europäischen Betriebsrat

Schreibtisch mit Ordner auf dem Bilanzen steht

Bei Umstrukturierungen hängt viel davon ab, wann Betriebsrat, Gesamtbetriebsrat, Konzernbetriebsrat, Europäischer Betriebsrat oder Wirtschaftsausschuss oder auch der Aufsichtsrat Informationen bekommen. Denn die Gremien müssen abschätzen können, wann sie mitbestimmen bzw. beraten und Vorschläge machen können. Zum Thema Umstrukturierung findet ihr hier im Rahmen der Offensive Mitbestimmung der IG BCE eine Checkliste, welche Fragen z. B. im Wirtschaftsausschuss oder im Europäischen Betriebsrat (EBR oder SEBR) gestellt werden können. „Fragen für den Wirtschaftsausschuss oder Europäischen Betriebsrat“ weiterlesen

Dauerkontrolle am Arbeitsplatz mittels Keylogger ohne konkreten Verdacht einer Straftat ist unzulässig

Schloss auf Tastatur als Symbol fr Datenschutz im Internet.

Mit der Entscheidung vom 27. Juli 2017 hat das Bundesarbeitsgericht die Stellung von Beschäftigten in Zeiten zunehmender Kontrollmöglichkeiten gestärkt und der Heimlichkeit von Kontrollen eine erneute Abfuhr erteilt. Inhaltlich ging es um den Einsatz eines Software-Keyloggers an einem dienstlichen Computer für eine verdeckte Überwachung und Kontrolle der Beschäftigten und ohne eine entsprechende Betriebsvereinbarung. Der Einsatz eines Keyloggers, so das Bundesarbeitsgericht, ist unzulässig, wenn kein auf den Arbeitnehmer bezogener, durch konkrete Tatsachen begründeter Verdacht einer Straftat oder einer anderen schweren Pflichtverletzung besteht. Der Einsatz war demnach unverhältnismäßig. Folge: Die gewonnenen Erkenntnisse durften nicht gegen den Arbeitnehmer verwendet werden im Kündigungsschutzprozess (Beweisverwertungsverbot). „Dauerkontrolle am Arbeitsplatz mittels Keylogger ohne konkreten Verdacht einer Straftat ist unzulässig“ weiterlesen

7 wichtige Fragen zum Arbeiten bei Hitze

Geschäftsmann dem sehr heiß ist

Was tun, wenn es im Büro heiß und stickig wird? Und wenn das Arbeiten im Freien kaum noch auszuhalten ist? Die Belastungen durch Hitze und UV-Strahlung können für die Gesundheit schädlich sein. Der Arbeitgeber muss Schutzmaßnahmen ergreifen. Und der Betriebsrat kann mitbestimmen und viel bewirken. Wir haben Ihnen die 7 wichtigsten Fragen beantwortet. „7 wichtige Fragen zum Arbeiten bei Hitze“ weiterlesen

Du fragst dich als Betriebsrat, wie ihr das Thema Arbeitsschutz angehen könntet?

Frau sägt mit Schutzbrille und Hörschutz

Hier findest du Tipps zum Arbeitsschutz und zur Mitbestimmung:

  • Ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung einfordern: Eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung inkl. psychische Belastungen ist die Grundlage im Arbeitsschutz. Damit können systematisch und umfassend Gefährdungen und Belastungen ermittelt werden. Anhand dessen können Maßnahmen im Arbeits- und Gesundheitsschutz an einem bestimmten Arbeitsplatz, in einem Arbeitsbereich oder für eine Personengruppe (Orientierung an der Tätigkeit der Beschäftigten) festgelegt werden.

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